Die Bundesregierung meldet für Januar bis Oktober 2025 insgesamt 30.406 freiwillige Ausreisen mit Grenzübertrittsbescheinigung, nahezu auf Vorjahresniveau (33.419 Ausreisen 2024). Stabilität in Rückkehrzahlen stärkt das Migrationsmanagement.
Die Bundesregierung hat zwischen Januar und dem 31. Oktober 2025 insgesamt 30.406 Menschen registriert, die das Bundesgebiet freiwillig mit einer Grenzübertrittsbescheinigung verlassen haben (Berlin | Mehr als 30.000 Ausreisen mit …). Verglichen mit dem Gesamtjahr 2024 sind die Zahlen nahezu stabil.
Die Regierung weist auf die beständige Zahl freiwilliger Rückkehrer hin und setzt auf bestehende Programme zur Rückkehrberatung. Aus Sicht der Linken sind die stabilen Zahlen ein Argument dafür, nicht ständig über verschärfte Rückführungsmaßnahmen zu diskutieren (Mehr als 30.000 freiwillige Ausreisen mit Nachweis in 2025).
Stabile Rückkehrdaten entlasten auch kommunale Behörden in Rheinland-Pfalz. Eine verlässliche Planung der Integrationsangebote und Unterbringungskapazitäten wird dadurch unterstützt.
Chancen: Ein funktionierendes System freiwilliger Ausreisen stärkt das Vertrauen in ein geregeltes Migrationsmanagement und reduziert kostenintensive Zwangsverfahren.
Risiken: Bleiben Rückkehrzahlen stagniert, könnten sich unveränderte Verfahren als ineffizient erweisen und ungelöste Fälle länger im System verharren.
Die Bundesregierung wird die Entwicklung weiter beobachten. Gleichzeitig wurden die Kontrollen an allen deutschen Landgrenzen für weitere sechs Monate verlängert, um Rückkehrprozesse zu unterstützen und unerlaubte Einreisen zu begrenzen (Verlängerung der Grenzkontrollen).
