Europaparlamentarierin Strack-Zimmermann ermuntert HateAid, sich von US-Sanktionen nicht entmutigen zu lassen und weiter entschlossen gegen Hass im Netz vorzugehen.
Europaparlamentarierin Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat die Geschäftsführerinnen der Initiative HateAid dazu aufgerufen, sich von jüngsten US-Sanktionen nicht entmutigen zu lassen und ihren Einsatz gegen Hass und Hetze im Netz fortzusetzen. In ihrer Stellungnahme Strack-Zimmermann unterstützt HateAid trotz US-Sanktionen betonte sie die Bedeutung dieser Arbeit für eine demokratische Online-Öffentlichkeit.
Die USA haben gegen zentrale Verantwortliche von HateAid restriktive Maßnahmen in Form von Einreiseverboten ausgesprochen. Strack-Zimmermann sieht darin einen Versuch, zivilgesellschaftliche Akteure zu schwächen, die präventiv gegen Online-Hass vorgehen. Ihre Unterstützung unterstreicht den europäischen Anspruch, Grundrechte und demokratische Debattenräume im digitalen Raum zu schützen.
Der Aufruf von Strack-Zimmermann hat auch für kommunale Initiativen in Rheinland-Pfalz und insbesondere in Kaiserslautern Signalwirkung. Lokale Akteure im Bereich Medienkompetenz und digitale Bildung können von dieser Solidarisierung profitieren und ihre Netzprojekte mit Rückenwind fortführen.
Chancen: Gestärkte Wahrnehmung des Problems Online-Hate auf regionaler und europäischer Ebene; positive Impulse für Bildungs- und Präventionsprojekte.
Risiken: Die Wirkung extraterritorialer Sanktionen könnte zur Abschreckung weiterer zivilgesellschaftlicher Engagements führen und die Vielfalt in der Online-Debatte einschränken.
Strack-Zimmermanns Appell setzt ein Zeichen für die Stärkung demokratischer Online-Räume. Beobachtet werden muss, ob weitere Sanktionen folgen und wie Europa darauf reagiert, um sein Selbstverständnis als Beschützer von Grundrechten auch im digitalen Raum zu untermauern.
