Übersicht zur Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder: 5,8 % Gehaltserhöhung in drei Schritten, Hintergründe und Bedeutung für Rheinland-Pfalz.
Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder wurden im Dezember 2025 aufgenommen und führten zu einer Einigung, die insgesamt 5,8 % mehr Gehalt für die rund 860.000 Tarifbeschäftigten vorsieht. Die Erhöhung erfolgt gestaffelt über 27 Monate.
Die Tarifautonomie sieht vor, dass Gewerkschaften auf der einen und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder als Arbeitgeberseite auf der anderen Seite eigenständig Entgelthöhen aushandeln. Ziel der Einigung ist es, die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu sichern und Leistungsgerechtigkeit abzubilden.
Auch die Landesbediensteten in Rheinland-Pfalz, insbesondere in Kommunen wie Kaiserslautern, profitieren von der Erhöhung. Betroffen sind sowohl Beschäftigte in Schulen und Verwaltungen als auch in weiteren öffentlichen Einrichtungen.
Die verbleibenden Erhöhungsschritte werden im März 2027 und einem weiteren Termin abgeschlossen. Parallel steht die Übertragung des Tarifkompromisses auf die Beamtinnen und Beamten an, um tarifliche und beamtenrechtliche Regelungen anzugleichen.
