Bei einem Bombenanschlag auf eine schiitische Moschee in Islamabad starben mindestens 31 Menschen, rund 170 wurden verletzt. Täter und Motiv sind noch unklar.
Am Freitagsgebet ist in einer schiitischen Moschee in der Nähe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eine Bombe explodiert. Nach Angaben der Anschlag auf Moschee in Islamabad – Mehr als 30 Tote kamen mindestens 31 Menschen ums Leben. Behördenvertreter sprechen zudem von rund 170 Verletzten (Zahlreiche Tote bei Selbstmordanschlag in Pakistan).
Der Anschlag zielte auf die schiitische Gemeinschaft in Pakistan und reiht sich in eine Reihe von Gewaltakten gegen religiöse Minderheiten ein. Laut Pakistan: Mehr als 30 Tote bei Anschlag auf Moschee wurde das Attentat während des Freitagsgebets verübt und verdeutlicht die anhaltenden sicherheitspolitischen Herausforderungen im Land.
Obwohl der Anschlag weit außerhalb Deutschlands stattfand, zeigt er die Bedeutung von Prävention und Schutz religiöser Einrichtungen. Auch in Rheinland-Pfalz ist die Förderung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und interreligiösem Dialog Teil sicherheitspolitischer und sozialer Debatten.
Unklar bleibt, wer den Anschlag verübt hat und aus welchem Motiv. Die pakistanischen Behörden stehen unter Druck, Schutzmaßnahmen für gefährdete Gemeinschaften zu verstärken. International wird die Entwicklung weiter aufmerksam beobachtet.
